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Dritter Rang im Gesamtweltcup

... und zwei Einzelmedallien im Klassik fĂŒr die Lindauer Rennkanutin Deborah Fogel.
An den letzten beiden Wochenenden fanden in Banjaa Luka (Bosnien) auf der Vrbas und in Sondrio, Italien auf der Adda die Weltcuprennen in der Disziplin Wildwasserabfahrt statt.

Es wurden zwei Klassikrennen (Langstrecke) und zwei Sprintrennen ausgetragen. Bei den Sprintrennen gab es zwei QualifikationslĂ€ufe, wobei der schnellste Lauf,fĂŒr die Teilnahme an den auf12 Teilnehmen begrenzte Finale,gewertet wurde. Beim Finale wurde lediglich ein Lauf ausgetragen.

Die Gesamtweltcupwertung wurde aus den vier Rennen ermittelt. Zwanzig Nationen stellten sich der Herausforderung. Jeweils eine Woche Vorbereitung auf den beiden FlĂŒssen. Diese Wettkampfstrecken haben es in sich. Auf beiden Strecken wurden bereits Europa-und Weltmeisterschaften sowie Weltcuprennen ausgetragen.

Wildwasser drei bis vier war zu erwarten. Mit den wuchtigen Wellen und Walzen und den verblockten Stellen musste man erstzurechtkommen. Bestens vorbereitet stellte sich die deutsche Nationalmannschaft mit Deborah Fogel vom Lindauer Kanuclub im Kajak Einer den Herausforderungen.

Siegerbild in Banja Luka: Deborah Fogel (LKC) Manuela Stöberl (KKRosenheim) Chantal Abgottspon (Schweiz)

Siegerbild in Banja Luka: Deborah Fogel (LKC) Manuela Stöberl (KKRosenheim) Chantal Abgottspon (Schweiz)

Am ersten Wettkampftag in Banja Luka wurde der Sprint ausgetragen. Mit der sechstschnellsten Zeit konnte sich Deborah Fogel auf Anhieb fĂŒrs Finale qualifizieren. Gespannt erwartete man den Finallauf. FĂŒr das Finale hatte sich der Veranstalter etwas Besondereseinfallen lassen. Die Sprintstrecke wurde mit Flutlicht ausgeleuchtet und der Start war um 22:00 Uhr.

Der Zuschauerzustrom war ungemein. Das Finale, gut bewĂ€ltigt, bedeutete am Ende einen ausgezeichneten fĂŒnften Rang fĂŒr Deborah Fogel. Am darauffolgenden Sonntag wurde das Klassikrennen ausgetragen. In ihrer Lieblingsdisziplin legte Deborah Fogel die Bestzeit vor. Nur die Mannschaftskollegin Manuela Stöberl konnte diese mit drei Sekunden Vorsprungunterbieten. Das bedeutete einen hervorragenden zweiten Rang und viele Weltcup-Punkte. Der dritte Platz ging andie Schweiz. Wie gut die deutsche Mannschaft in dieWeltcuprennen startete, zeigte, dass 3 Deutsche Athleten unter dieersten FĂŒnf PlĂ€tze fuhren. Nun hießes zusammen zu packen und die weite Anreise nach Sondrio in Italien hinter sich bringen.
Auf der Adda erwartete das Team einen völlig anderen Flusscharakter. Hohe Walzen und Wellen und Blockstellen mit sehr starkem GefÀlle. Daran musste man sich erst gewöhnen. Auch Reparaturstunden waren von Nöten. Wie das Ergebnis zeigen wird gelang dies unseren Kanuten. Am Samstag wurden wieder die Sprintrennen ausgetragen.
Dass sich jeder kleine Fehler auswirkt, musste Deborah Fogel im ersten Qualifikationslauf erkennen. Erst im zweiten Lauf lief es besser. Die Zeit reichte fĂŒr das Finale. Im Finallauf lĂ€uft es fĂŒr Deborah Fogel noch besser und sie beendet das Sprintrennen mit dem guten siebten Platz.
Am Sonntag wurde zum Abschluss des Weltcups das letzte Klassikrennen ausgetragen. Auch hier legte Deborah Fogel die Bestzeit vor. Wie eng das Rennen wurde zeigten die Zwischenzeiten, die im 2 bis 3 Sekunden- Bereich lagen. Die starken Konkurrentinnen Manuela Stöberl und die Französin Manon Hosten waren noch auf der Strecke. Am Ende siegte die Französin Manon Hosten vor Manuela Stöberl und der ĂŒberglĂŒcklichen Deborah Fogel als Dritte.
Das große Rechnen begann. Wer wird Gesamtweltcupsiegerin. Vor den Rennen in Italien fĂŒhrte die deutsche Mannschaft mit Manuela Stöberl (Rosenheim), Sabine FĂŒsser (Augsburg) und Deborah FogelLKC) die Wertung an. Die Sensation war aus Lindauer Sicht perfekt. Der Gesamtweltcup ging anManuela Stöberl, Platz 2 an Sabine FĂŒsser und der 3. Rang an Deborah Fogel. Der Weltcup 2013 war fest in bayerischer Hand.


Deborah Fogel (LKC)

 

 

 

 

 

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